Ein Restdruckventil (engl. Residual Pressure Valve oder RPV) ist ein mechanisches Einweg-Rückschlagventil, das in Hydraulik- oder Gassystemen eingesetzt wird, um einen minimalen, vordefinierten Leitungsdruck aufrechtzuerhalten, selbst wenn das System im Ruhezustand ist.
Das hat nie jemand in Abrede gestellt, der dient lediglich dazu die Reaktion den Aufbau des Hydraulikdrucks im System auf ein mögliches Minimum zu bringen.
Von der Trommelbremse war aber nicht die Rede. Der benötigte Vordruck im hinteren Bremskreis (Trommelbremse) wird vom Bodenventil im Hauptbremszylinder zurückgehalten, wäre dies nicht der Fall würde das Bremspedal beim Bremsen bis zum Anschlag durchtreten.
Die Frage war ja, warum bremst die Betriebsbremse bei laufendem Motor? Wer verursacht dies?
Dabei gibt es 2 Möglichkeiten, nämlich der Power Booster oder das ABS.
Das ABS würde ich eigentlich Ausschliessen da ein unkontrolliertes Anlaufen des Pumpenmotors und Ansteuern der Ventile als Fehler diagnostiziert würde.
Ein Abstecken des kleinen Steckers würde auch einen Fehler hervorrufen, aber die Pumpe läuft dann nicht an und die Bremse wäre auch bei laufendem Motor gelöst.
Somit bleibt eigentlich nur eine Undichtheit im Power Booster, der den Hydraulikdruck nicht zurückhält, oder eben eine Verengung im Rücklauf der den Rücklaufdruck anhebt.
Dieser kommt aber nie mit der Bremsflüssigkeit in Kontakt. Ohne den Powerbooster wäre der Vakuum Bremskraftverstärker um einiges grösser und würde beim V6 nicht mehr im Motorraum Platz finden.
Das hat mal jemand beim Tüv nachgefragt dies war die Antwort:
"ich habe beim TÜV ler meines Vertrauens mal angefragt, wie es mit der Eintragung einer Scheibenbremse steht. Er hat mich gefragt, ob einer geänderter HBZ ohne Bodenventil mitgeliefert wird"